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Allgäuer Zeitung

Samstag, 17. November 2018
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
18.06.2005

Hinanger und
Altstädter sind sich nicht grün


Sonthofen (uw).
Ein bisschen klingt’s schon nach Theaterstadel: Weil einige Hinanger und Altstädter wegen einer alten Sache nicht richtig miteinander können (oder wollen), soll ein 1 200 Meter langer Schlepperweg neu gebaut werden. Dabei ließe sich das betroffene Alp- und Waldgebiet auch mit einer nur etwa 450 Meter langen Trasse erschließen – würde man den bestehenden Forstweg vom Altstädter Hof verlängern. Sonthofens Bauausschuss fordert jetzt eine einvernehmliche Lösung für den Zwist, damit ein kurzer Weg ausreicht.

Ziel der Wald- und Weidegenossenschaft Hinanger Hof ist es, das Gebiet der Hirtenhütte („Diana“-Hütte) zu erschließen. Dazu soll ein bestehender Weg um etwa 1200 Meter verlängert werden, so der Antrag. Diese Strecke liegt nach Mitteilung des Landratsamtes weder in einem Natur- oder Landschaftsschutzgebiet, betrifft aber etwas Schutzwald. Laut Michael Borth, Umweltreferent des Stadtrates, würde der Schlepperweg auch geschützte „13d-Flächen“ (also Borstgrasrasen) beeinträchtigen. Borth rät deshalb wie das Forstamt, nur den vorhandenen Weg vom Altstädter Hof um etwa 450 Meter nach Süden zu verlängern. So verbrauche man weniger Fläche und öffentliche Fördergelder.
Politiker sollen vermitteln
Obwohl diese Lösung auf der Hand liegt, ist sie bisher gescheitert, da laut Landratsamt mit dem betroffenen Alpwegeverband Altstädter Hof und der Wald- und Weidegenossenschaft Altstädten keine Einigung zu erzielen war. Ein Grund liegt wohl darin, dass sich die Hinanger vor Jahrzehnten nicht am Bau des Altstädter Weges beteiligt hatten. Nun will sich Landrat Gebhard Kaiser selbst als Vermittler einschalten.
Gegen den längeren Neubau, wie ihn die Wald- und Weidegenossenschaft Hinanger Hof beantragt hat, stellte sich jetzt auch die Mehrheit des Sonthofer Bauausschusses und beauftragte auch noch Bürgermeister Hubert Buhl, zwischen beiden Seiten zu vermitteln. Gegen den Beschluss stimmten nur Buhl (Freie Wähler) und Zweiter Bürgermeister Manfred Brugger (CSU).

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