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Allgäuer Zeitung

Samstag, 17. November 2018
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
14.07.2005

Für die Seelsorge viel von Walter Mixa gelernt

Oberallgäu (lg/mdu). - Gespannt, aber noch zurückhaltend haben Oberallgäuer Geistliche auf die Nachricht reagiert, dass der Eichstätter Bischof Walter Mixa neuer Bischof von Augsburg werden soll. Erst nach der endgültigen Entscheidung aus Rom wollen einige Stellung zur neuen Position des 64-jährigen Mixa nehmen. Wie berichtet hat unsere Zeitung aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass die Ernennung des Eichstätter Oberhirten bevorsteht. Mixa würde damit die Nachfolge von Bischof Viktor Josef Dammertz antreten. Seit 13 Monaten ist die Diözese Augsburg mit gut 1,5 Millionen Katholiken vakant.

Vor seiner Priesterweihe vor rund 21 Jahren hatte der Sonthofer Pfarrer Karlheinz Müller (St. Michael) Walter Mixa im Rahmen seines Praktikums in Schrobenhausen kennen gelernt. "Er ist mir positiv in Erinnerung geblieben", erzählt Müller. Er habe von Mixa viel in "seelsorgerischer Arbeit" gelernt. "Walter Mixa ist auf die Menschen immer offen zugegangen", erinnert sich Müller.
Der evangelische Pfarrer und Regionalsprecher Hans Heidegger aus Fischen verfolgt die Vorgänge mit Spannung. "Ich kenne Herrn Mixa als sehr konservativen Menschen Er wird sicherlich seine harte Linie in Augsburg nicht aufweichen", glaubt Heidegger. Er selbst hätte sich "jemand Offeneren" gewünscht. Nach Meinung Heideggers hat der ehemalige Bischof Viktor Josef Dammertz der Diözese gut getan. Zur Entscheidung Walter Mixas im Jahr 2003, dem fränkischen Pfarrer Kroll nach dessen Teilnahme an einem evangelischen Abendmahl die Aufgabe des Priesteramtes nahe zu legen, sagt Heidegger: "Es ist schade, dass wir nicht das Abendmahl miteinander feiern können. Aber in diesem Fall konnte Mixa nicht anders handeln." Als Militärbischof sei der Eichstätter Oberhirte sehr beliebt, weiß der Fischinger Pfarrer.
Pfarrer Nikolaus Wurzer der Sonthofer Pfarrei Maria Heimsuchung möchte "erst etwas sagen, wenn die Bischofsernennung statt- gefunden hat". An Spekulationen beteilige er sich nicht. Für ihn als Priester sei aber die bevorstehende Entscheidung "durchaus spannend". Pfarrer Anton Siegel aus Immenstadt (St. Nikolaus) sieht der Ernennung eines neuen Augsburger Bischofs gelassen entgegen. Er habe gewusst, dass Walter Mixa im Gespräch für das Amt war. Zwar sei die Besetzung der vakanten Position durchaus erheblich, denn "ein Bischof hat große Bedeutung für die Diözese und damit für mich als Pfarrer". Aber: "Wer auch kommt, es wird nicht so viel anders weitergehen", meint Siegel.

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