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Samstag, 17. November 2018
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
15.07.2005

Mit 280 Sachen durch den Sommer

Von Julia Naus, Oberallgäu/Kempten -

Nach einem langen Winter im Fitness-Studio wollen viele Menschen nun wieder vermehrt Sport im Freien betreiben. Diesen Sommer sind Nordic Walking und Speedminton stark angesagt. Hier steht der Spaß an Natur und Bewegung im Vordergrund.

"Neben Trekking und anderen Outdoor-Sportarten geht der Trend diesen Sommer eindeutig in Richtung Nordic Walking. Es begeistern sich immer mehr dafür", erklärt Brigitte Hold, Leiterin der Sportabteilung des Modehauses Wagner. Das bestätigt auch Friedrich Magdon, Inhaber von Sport Magdon: "Nordic Walking entstand vor ungefähr sechs Jahren, wird aber vor allem seit letztem Jahr immer beliebter."

Höherer Trainingseffekt

Durch den Einsatz der Walking-Stöcke werden neben der Bein- auch die Oberkörper- und Armmuskulatur gestärkt und somit ein höherer Trainingseffekt erzielt. Außerdem bedeuten die Stöcke eine Entlastung der Gelenke, da ein Teil der Kraft über die Arme eingeleitet wird. Eine zu große Beanspruchung der Arme wird vermieden, indem der Walker den Stock nur locker umfasst und ihn beim Zurückstrecken des Armes loslässt. Schlaufen sorgen dafür, dass die Stöcke nicht verloren gehen. Für ältere Menschen dienen sie auch als zusätzliche Stütze.

Deutlich schnelleres Spiel

Nordic Walking kann von Sportlern jeden Alters betrieben werden und ist ideal für die, denen Joggen zu anstrengend ist, Walking alleine aber nicht genügt. "Wichtig ist die richtige Beratung bei der Auswahl der Stöcke und der Ausrüstung, damit Nordic Walking richtig Spaß macht", so der Geschäftsführer von Sport Neuner, Karl Singer.

Ball schwerer als Federball

Zu einer weiteren Neuerung, die bei der ISPO Summer 2005 große Beachtung fand, äußert sich Bernhard Jäger, Inhaber von Sport Jäger: "Sehr gefragt in diesem Sommer ist Speedminton, eine Kombination aus Badminton, Squash und Tennis."
Der Unterschied zum normalen Federball: der Ball ist mit sieben Gramm schwerer als der Federball. Das Spiel wird dadurch deutlich schneller. "Die Bälle, Speeder genannt, erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 280 Stundenkilometern," so Bernhard Jäger weiter.
Es gibt viele Möglichkeiten Speedminton im Freien zu spielen. Neben der Nutzung von Tennisplätzen kann der Speed-Court überall dort platziert werden, wo genügend Platz für das 23,8 Meter lange und 5,5 Meter breite Spielfeld ist (Tipp: einfach spontan mit Kreide auf Beton zeichnen!). Das Spielfeld gibt es auch als mobilen Court aus Gurtband zu kaufen. Dieser kann auf weichen Untergründen mit Heringen fixiert werden. "Speeden" im Sand hat einen zusätzlichen Fitness-Effekt.
Nordic Walking dürfte mittlerweile bekannt sein. Wem Speedminton aber selbst nach diesem Bericht noch nicht so ganz geläufig ist, der darf für weitere Infos gerne Tobias Kirchmaier unter Telefon (0831) 63765 anrufen.

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