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Samstag, 17. November 2018
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
18.07.2005

Aus sportlicher Sicht "Ja" zum Kunstrasen

Immenstadt (uw). - Der Bau eines Kunstrasenplatzes nahe des Stadions wird vom Sportbeirat Immenstadt grundsätzlich befürwortet. Zu dem Ergebnis kam die Interessensvertretung der Sportvereine, nachdem FCI-Vorsitzender Josef Gammel ausführlich über das Projekt informiert hatte. Aus "sportlicher Sicht" unterstützt der Sportbeirat unter Vorsitzendem Sigi Wegmann einstimmig den FCI-Vorschlag, die Fläche neben dem bestehenen Platz 1 zu verwenden - soweit nicht öffentlich-rechtliche Gründe dagegen sprechen.

Andere Kriterien wie Naherholungsgebiet, Naturschutz und Ausgleichsmaßnahmen müssten die Fachbehörden bewerten. Dabei sei auch der Bürgerwille zu bedenken.
Alternativ kann sich der Sportbeirat Platz 2 als künftige Kunstrasen-Spielfläche vorstellen. In diesem Fall sei Platz 3 entsprechend zu sanieren. Den alten Hartplatz (Platz 4) hält der Sportplatz dagegen für einen Kunstrasen ungeeignet - das Areal solle besser in eine Rasen-Spielfläche umgestaltet werden. Weiter heißt es in dem Beschluss: "Alle Maßnahmen bedürfen einer neutralen, objektiven und sachlichen Planungs- und Kostenanalyse."
Wie Gammel bei der Sondersitzung engagiert darstellte, führten der dringende Platzbedarf und die für den FCI nicht mehr tragbaren Sanierungskosten der Rasenflächen zu den aktuellen Überlegungen. Ein Beschluss des Stadtrates im Jahr 1973 habe die Möglichkeit von Erweiterungsflächen beinhaltet; das sei jedoch im neuen Flächennutzungsplan vergessen worden. Beim vom FCI favorisierten Kunstrasen-Bau neben Platz 1 (also im Auwald) könne man Platz 3 auflösen und mit zusätzlichem Gelände 11000 Quadratmeter Ausgleichsfläche schaffen. Platz 3 entspricht laut Gammel nicht der Normgröße eines Fußballfeldes, ist als Wettkampfgelände zu klein.
Den alten Hartplatz als Standort für einen Kunstrasen nannte Gammel wegen drohender Überschwemmungen nicht praktikabel. Weil damals für den Untergrund zu billiges Material verwendet worden sei und über die Drainagen kein Wasser mehr ablaufe, würde eine Sanierung rund 80000 Euro kosten. Zudem mache die Erhöhung des Platzes einen Lärmschutzwall zur Klinik notwendig. Den Standort auf Platz 2 lehnt der FCI grundsätzlich ab.

Ausgelöst durch die Diskussion über die Freisportanlagen möchte der Sportbeirat den Bedarf sämtlicher Immenstädter Sportanlagen bewerten und in einer Prioritätenliste zusammenfassen. Fehlende Zeiten für Schul- und Vereinssport erforderten mehr Hallenkapazitäten. Nach Aussage von Schulvertretern werde zwar ein schulnaher Kunstrasenplatz befürwortet, aber eine Lösung der fehlenden Hallenzeiten sei vorrangig. Deshalb solle man die Erweiterung der Grüntenhalle in mindestens eine Doppelturnhalle bei der Planung des Hauptschul-Raumbedarfs berücksichtigen.

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