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Allgäuer Zeitung

Samstag, 17. November 2018
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
18.08.2005

"T-Kreuzungen sind besser als Kreisverkehre"

Wertach (hcr). - Möglichst mit zwei Kreiseln wollte der Wertacher Gemeinderat ursprünglich die beiden Anschlüsse der neuen kommunalen Entlastungsstraße an die B310 im Osten und an die Staatsstraße 2007 im Westen anschließen. Dass aus diesen Plänen wohl nichts wird, das machte Werner Schmid vom Straßenbauamt Kempten in der jüngsten Gemeinderatssitzung deutlich: "Kreisverkehre wären nicht die optimale Lösung."

Für die Anbindung der Wertacher Langgasse an die neue Ortsumfahrung bevorzugen Bürgermeister Otto Hengge und der Gemeinderat einen Kreisverkehr. Dadurch soll die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gewährleistet werden.
Außerdem könne mit Werbemaßnahmen in dem Kreisel "auf den attraktiven Urlaubsort Wertach" (Joachim Konrad) hingewiesen werden, so dass manch kurz entschlossener Autofahrer dort etwa zum Mittagessen einkehren könnte.
Werner Schmid jedoch bezeichnete einen Kreisel für diese Stelle als "absolut unsinnige Variante. Eine ganz normale T-Kreuzung wäre eine ausreichende und sichere Lösung." Das Straßenbauamt müsse für die "Leichtigkeit des Verkehrs eintreten". Schließlich wollen laut Schmid die meisten Autofahrer ungestört an Wertach vorbei fahren und nicht in den Ort abbiegen. Außerdem sei eine Straße kein Werbemedium.
Enttäuscht reagierten die Mitglieder des Gemeinderats. "Ich verstehe nicht, warum man keinen Kreisel machen kann, obwohl beide Varianten in etwa gleich viel kosten", schimpfte Konrad Jörg. "Und am Ende sind es ja wir, die mit der Situation leben müssen. Also möchten wir auch entscheiden." Und Winfried Tichacek schob nach: "Der Kreisverkehr ist der Knotenpunkt der Zukunft. Warum will das Straßenbauamt wieder eine gerade Straße, auf der die Verkehrsteilnehmer geradeaus durchschießen können?".

"Zu wenig Platz"

Keine Chance für einen Kreisverkehr gibt es auch am östlichen Ende der Umgehungsstrasse. Dort steht laut Michael Lehner vom Planungsbüro "Bauen und Umwelt" in Kempten einfach zu wenig Platz zur Verfügung. Und auch vom Verkehr her sei eine T-Kreuzung ausreichend, ergänzte Schmid. Denn die meisten Fahrzeuge würden den Knotenpunkt ohnehin auf der B310 in Richtung Oberjoch oder Autobahn passieren und nicht in die neue Straße einbiegen. Allerdings werde unter der neuen Fahrbahndecke entsprechende Infrastruktur eingebaut, so dass bei Bedarf ohne großen Aufwand eine Ampelanlage eingerichtet werden könnte.
Der Bichelweg und die Alpenstraße werden definitiv nicht an die neue Südspange angeschlossen. Ein noch zu lösender Knackpunkt der Planung ist aber die Anbindung der Wege Richtung Bichel, Enthalb der Ach und Sägewerk an die Alpenstraße. Dort wären mehrere Optionen mit Unter- bzw. Überführung über die Umgehungsstraße denkbar.

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