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Allgäuer Zeitung

Samstag, 17. November 2018
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
22.09.2005

Städtepartnerschaft ist keine "Einbahnstraße"

Immenstadt (wow). - Seit 45 Jahren pflegt Immenstadt eine lebendige Städtepartnerschaft mit Lillebonne in Frankreich und seit 20 Jahren auch mit dem englischen Wellington. Um dieses Doppeljubiläum mit ihren deutschen Freunden zu feiern, waren nun sechs Gäste aus Lillebonne, 50 aus Wellington und drei aus Torres Vedras, der portugiesischen Partnerstadt der englischen Kommune, ins Städtle gekommen. Dabei ist es Tradition, die Gäste in Immenstädter Familien aufzunehmen.

Die Gastgeber hatten für ihre Besucher ein einwöchiges, vielseitiges Programm mit kulturellen und touristischen Schwerpunkten vorbereitet. So erwarteten die Gäste ein Orgelkonzert in Immenstadt und ein Klavierkonzert im Kirchheimer Fuggerschloss mit Besichtigung des Zedernsaales, Führungen durch das Kloster Buxheim und durch das Schloss Meersburg. Auch eine Besichtigung der Immenstädter Ortsteile, der Viehscheid, die Generaloberst-Beck-Kaserne in Sonthofen, eine Wanderung vom Mittag zum Stuiben und eine Bodenseefahrt zählen zu den Angeboten, um Land und Leute kennen zu lernen.
Ein Empfang und das Festessen im Hofgarten waren Höhepunkte der ereignisreichen Jubiläumswoche. Dabei erinnerte Bürgermeister Gerd Bischoff daran, dass "1960 verantwortungsvolle Menschen in Lillebonne und Immenstadt eine der ältesten deutsch-französischen Städtepartnerschaften gründeten und es dann 1984 auch zum Schulterschluss zwischen Wellington und Immenstadt kam".
Im neuen Jahrhundert gelte es, "die Stadtpartnerschaften mit neuem Leben zu erfüllen", rief Bischoff die Jugend zu weiteren Aktivitäten auf und regte an, Kontakt zu Kommunen Osteuropas aufzunehmen. Die Partnerschaften seien keineswegs "Einbahnstraßen". Vielmehr diene der gegenseitige Austausch dem Ziel der Völkerverständigung. So hätten erst kürzlich wieder 40 Immenstädter Jugendliche Wellington besucht.
Lillebonnes Vize-Bürgermeister Philippe Delylle erinnerte an das oberste Ziel der Partnerschaften, "nämlich die Verhinderung eines neuen Konfliktes in Europa". Glaubensfreiheit und freie Meinungsäußerung seien Rechte, die bewahrt werden müssen, forderte der Vorsitzende des Stadtrates von Wellington. Sein portugiesischer Kollege Dr. Alberto Manuel Avelino sah in der Möglichkeit, Menschen zusammen zu führen, eine große Aufgabe der Städtepartnerschaften.

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