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Allgäuer Zeitung

Samstag, 14. Dezember 2019
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
08.05.2009

Gänsehaut, Kuhglocken und «geniales Essen»

Die Bundesliga-Volleyballerinnen des Allgäu-Teams Sonthofen haben mit elf Siegen und Rang zehn die Erwartungen weit übertroffen. Beeindruckend waren vor allem der Heimsieg der Truppe von Coach Andi Wilhelm am 14. März gegen den Tabellenvierten Hamburg und der Auswärts-Erfolg am vergangenen Wochenende beim Dritten Dresdner SC. Wir fragten die Spielerinnen nach ihrer ganz persönlichen Bilanz und danach, was sie in den 26 Spielen am meisten beeindruckt hat und warum die Saison so erfolgreich verlief.

Dolores Köber: «Ein wichtiger Grund für die starke Saison war der Zusammenhalt. Erst als die beiden Amerikanerinnen Juliana Sanders und Kritin Kelley das Team im Dezember verlassen haben, sind wir richtig zusammengewachsen. Mit Norisha Campbell kam außerdem eine Top-Spielerin. Mir ist das Heimspiel gegen Hamburg in Erinnerung geblieben. Nachdem wir die ersten beiden Sätze relativ deutlich verloren hatten, hat niemand mehr an einen Sieg geglaubt. Die Zuschauer, Sponsoren und auch uns selbst mit dem Sieg so zu überraschen war einmalig.»

Norisha Cambell: Wir haben deshalb so gute Leistungen gezeigt, weil wir locker und vor allem mit viel Herz gespielt haben. Jeder hat immer 100 Prozent gegeben und seine besonderen Stärken eingebracht. Der große Teamgeist war es auch, der dazu geführt hat, dass wir Top-Mannschaften wie Hamburg und Dresden schlagen konnten.

Nicht vergessen werde ich das Spiel am 11. April in Stuttgart, zu dem viele Fans mitgefahren sind und uns unterstützt haben. Da hatte ich richtig Gänsehaut, als die Kuhglocken in der Halle ertönten. Wie auch in den Heimspielen, wo wir die tolle Stimmung oft auf dem Feld umgesetzt haben.»

Lina Meyer: «Wir haben dieses Jahr unheimlich gut harmoniert und hatten eine tolle Stimmung in der Mannschaft, mit der wir viel kons-tanter und noch kampfstärker als in der Saison davor auftreten konnten. Dazu kam noch mehr und intensiveres Training. Zu meinen schönsten Erinnerungen zählt der ersehnte erste Erfolg nach einer langen Durststrecke im November gegen Köpenick und das spektakuläre Spiel gegen Hamburg. Natürlich noch der Sieg gegen Dresden am letzten Spieltag. Die Saison hat wahnsinnig viel Spaß gemacht!»

Judit Bercés: «Für mich persönlich bleibt hängen, dass ich Norisha Campbell kennenlernen durfte. Sie hat nicht nur auf dem Spielfeld immer wieder überzeugt. Sie war für mich auch eine Freundin, um schwere Momente durchzustehen. Sportlich war der Sieg gegen Dresden einer der Höhepunkte. Wir waren erfolgreich, weil alle Spielerinnen immer ihr Bestes gegeben haben, egal ob jemand in der Woche davor krank oder verletzt war. Im Spiel hat dann trotzdem meistens alles geklappt. Alle Spielerinnen haben sich einfach gut verstanden.»

Marlene Wieth: Die Saison ist deshalb so erfolgreich verlaufen, weil sowohl die Spielerinnen als auch die Trainer, Helfer, Sponsoren und Zuschauer hochmotiviert an die Sache ran gegangen sind. Zudem hatte ich das Gefühl, dass gerade nach der Abreise der beiden Amerikanerinnen alle noch ein Stück enger zusammengerückt sind.

Ich erinnere mich besonders an den Heimsieg Ende März gegen Münster. Die Fans haben mich bei diesem Spiel einfach umgehauen und diese gewaltige Kulisse hat maßgeblich zum Sieg beigetragen.»

Sabrina Dölle: «In Erinnerung bleiben die super Stimmung bei den Heimspielen und die zwei Siege gegen Hamburg und Dresden. Wir haben gesehen, dass wir auch mit den Großen der Liga mithalten können. Sportlich lief es so gut, weil wir alle intensiv trainierten und die Stimmung in der Mannschaft immer sehr gut war. Wir haben immer weiter gekämpft, und an uns geglaubt, auch wenn wir mal wieder vier Spiele hintereinander verloren hatten. Unser Trainer hat uns immer bestens auf die Spiele vorbereitet, mit Video-Analysen - und ganz wichtig - mit genialem Essen.»

Tamara Zeller: Wir hatten deshalb Erfolg, weil wir als Mannschaft aufgetreten sind und bis zum Schluss gekämpft haben. Dies wurde unter anderem mit dem 3:2-Sieg gegen Hamburg belohnt. Mir wird das letzte Heimspiel gegen Aachen lange in Erinnerung bleiben, die tolle Kulisse bei den Heimspielen und die unglaubliche Stimmung in der Mannschaft auf und außerhalb des Spielfeldes.»


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