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Sonntag, 18. August 2019
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
10.06.2009

Beim schnellen Internet drückt Burgberg aufs Tempo

Schnelles Internet für die Gemeinde Burgberg: Damit sieht es derzeit nicht gut aus, obwohl es brauchbare technische Grundvoraussetzungen gibt. Der Gemeinderat will jetzt aber Tempo machen. Einstimmig hat das Gremium in seiner jüngsten Sitzung weitere Schritte für eine bessere Breitband-Versorgung eingeleitet. Es soll ein Pilotprojekt für den ländlichen Raum werden. Bürgermeister Dieter Fischer geht davon aus, dass die Kommune selbst nur etwa 30000 Euro dazu beisteuern muss, weil hohe Zuschüsse winken.

Die Zugangsgeschwindigkeit zum Internet ist in großen Städten durchaus gut. «Nur im ländlichen Raum hinkt man gewaltig nach», beschreibt Rathauschef Fischer die Situation im Oberallgäu. Zwar hat der Freistaat Bayern ein Förderprogramm aufgelegt, um das zu verbessern. Fischer weiß aber von Amtskollegen, dass die sich wegen der komplizierten und umständlichen Antragstellung nicht an die Sache rantrauen. Zwar wurde inzwischen das Antragsverfahren erleichtert. Doch ist es erforderlich, zunächst einmal eine örtliche Analyse zu erheben und eine Umfrage unter Nutzern zu machen.

Burgberg hat dies bereits hinter sich. Das Ergebnis zeigt, dass der Hauptort zumindest per TV-Kabel gut versorgt ist. Es lässt sich für den Computer nutzen. Zudem liegt Burgberg am DSL-Fernleitungs-Hauptstrang von Sonthofen bis nach Füssen. Eine Art Schaltschrank, der im Dorfzentrum errichtet werden soll, könnte die Signale so verstärken, dass die Computernutzer mehr vom Internet haben. 60000 Euro kostet so etwas. Nur um den Ortsteil Ortwang ist es nicht so gut bestellt. Hier könnte eine Signalübertragung per Richtfunk weiterhelfen. Aber mit Funkmasten tun sich häufig die Anwohner wegen einer befürchteten Strahlung schwer. «Wir möchten vorne dran sein an den Fördertöpfen», drückte Bürgermeister Fischer aufs Tempo. Jetzt muss ein Ingenieur-Büro mit weiteren Vorbereitungen beauftragt werden, obwohl dafür eigentlich gar kein Geld im Haushalt 2009 vorgesehen ist.

Der Rathauschef will die Summe aber dem Etat abzwacken, indem ein anderes Vorhaben zunächst zurückgestellt wird oder schon Einsparungen absehbar sind.


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