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Allgäuer Zeitung

Montag, 16. Dezember 2019
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
09.07.2009

Aus dem Windschatten auf Rang eins

Seinen ersten Sieg bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM-Supersport) feierte Motorrad-Ass Pascal Eckhardt aus Sonthofen beim Rennen auf dem Salzburgring vor 18500 Zuschauern. Schon in der Qualifikation sicherte sich Eckhardt die «Pole-Position». Der Pilot vom SKM Racing-Shell Advance-Team stand nicht zum ersten Mal auf Startplatz eins. «Aber eine Pole ist noch kein Sieg», wusste der bis zu diesem Zeitpunkt noch sieglose Yamaha-Pilot.

Beim ersten Rennen war die Strecke nass und nur die Ideallinie war auf einem schmalen Streifen trocken, so dass sich fast alle Fahrer für Trockenreifen entschieden. Beim Start kam der Franzose Sebastien Diss am besten weg. Eckhardt reihte sich an dritter Stelle ein. Der Sonthofener machte von Anfang an mächtig Druck und ging kurz darauf in Führung. Diese wechselte dann pro Runde mehrmals. «Leider strapazierte ich meine weichen Reifen am Anfang zu sehr, so dass ich Mitte des Rennens abreißen lassen musste und auf Platz vier zurückfiel.»

Seinen ersten Sieg holte sich Eckhardt dann aber im zweiten Rennen. Erneut war es Sebastien Diss, der den besten Start erwischte. Der Franzose versuchte sich gleich in der ersten Runde vom Rest des Feldes abzusetzen, doch der Rest des Feldes schloss auf.

Gegen Mitte des Rennens hatte sich eine Sechser-Gruppe gebildet, in der auch der Sonthofer mitfuhr. Es gelang aber keinem Fahrer, sich von den Konkurrenten zu lösen und so fiel die Entscheidung erst in der letzten Runde. Alle Fahrer kannten die «Salzburg-Regel», dass der, der als Führender in die letzte Runde geht, das Rennen mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht gewinnt. «Diesen Grundsatz kannte ich natürlich und habe entsprechend gehandelt», sagt der spätere Sieger Eckhardt. «Diesmal fuhr ich mit Köpfchen, hielt mich das ganze Rennen zurück und schonte meine Reifen.»

Die Rechnung geht auf

In den letzten beiden Runden erkämpfte sich der Sonthofer die Führung, fuhr dann aber etwas weiter, um nicht als Erster auf die Gegengerade zu müssen. Die Rechnung ging auf. Sebastien Diss schlüpfte innen durch, «und ich konnte ihn auf der Gegengerade aus dem Windschatten heraus überholen.» Konkurrent Sascha Hommel machte es ähnlich und lag in den letzten drei Kurven gleichauf mit Eckhardt. Am Ende hatte der Sonthofer einen Vorsprung von 0,023 Sekunden.


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