zur Suche
zur Navigation
zum Inhalt
zum Seitenfuß

Allgäuer Anzeigeblatt

Allgäuer Zeitung

Sonntag, 25. August 2019
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
03.02.2010

Gymnasium: Erster Teil der Sanierung ab Pfingsten

Der Förderbescheid der Regierung von Schwaben zur Sanierung des Gertrud-von-le-Fort-Gymnasiums liegt vor. Bei einer Zuweisung in Höhe von 2,6 Millionen Euro bleibt der Marktgemeinde Oberstdorf ein Eigenanteil von 3,6 Millionen Euro. So wie es aussieht, kann bis Pfingsten zumindest die energetische Sanierung des in die Jahre gekommenen Schulkörpers beginnen. Abgeschlossen sein soll sie vor Beginn des neuen Schuljahres. Wann die nächsten Bauabschnitte folgen werden, ist noch offen - derzeit bereitet das Bauamt die öffentliche Ausschreibung vor.


«Wir freuen uns, dass die Gemeinde zu uns steht und uns so
intensiv unter Aufbietung hoher finanzieller Mittel
unterstützt», sagt Schulleiter Ludwig Haslbeck. Er
sagt aber auch: «Es muss jetzt schnellstmöglich etwas
passieren. Das Gebäude wird nicht besser, gerade die
Sicherheitsmängel müssen möglichst rasch behoben
werden.»



Eigentlich hätte die Generalsanierung des Gymnasiums bereits
ein Jahr zuvor, Pfingsten 2009, beginnen sollen. 2012, so die
damalige Hoffnung, hätten sämtliche Arbeiten am
Gymnasium abgeschlossen sein können. Verschiedene Punkte
hatten dann aber zu der massiven zeitlichen Verzögerung
geführt.



Auswahlverfahren dauert sechs bis acht Monate



Jetzt endlich scheinen wesentliche Fragen geklärt,
Marktbaumeister Reiner Walf bereitet mit seinem Team derzeit die
öffentliche Ausschreibung der weiteren Bauleistungen vor.
Bis dann allerdings - über die energetische Sanierung hinaus
- tatsächlich mit dem Bau begonnen werden kann, wird noch
einige Zeit vergehen. Marktbaumeister Walf dazu wörtlich:
»Eine Zeitplanung für die Sanierung der
Innenräume kann erst in Angriff genommen werden, wenn das
Architektenauswahlverfahren abgeschlossen ist. Es hat einen
Zeitrahmen von sechs bis acht Monaten. Die Gesamtsanierung ist
auf drei Jahre angesetzt.» De facto heißt das:
Voraussichtlich wird die tatsächliche Generalsanierung des
Gymnasiums frühestens 2011 beginnen können. Uneins sind
sich Schulleitung und Gemeinde bislang noch, ob die Sanierung
auch den Bau einer Pausenhalle beinhalten wird.



Laut Schulleiter Ludwig Haslbeck bestehe der Elternbeirat darauf,
auch er selbst hält eine Pausenhalle für extrem
wichtig.



Pausenhalle: Maßnahme aus Kostengründen
zurückgestellt



Walf sagt allerdings: «In der geplanten Generalsanierung
ist keine Erweiterung der Aula enthalten. Dieser Bauabschnitt
wurde im Jahre 2008 vom Gemeinderat aus Kostengründen
zurückgestellt und wird derzeit nicht weiter
verfolgt.»

Zurück

Hallo Allgäu
Das neue Wochenblatt
am Wochenende
Veranstaltungen 2019
Veranstaltungen 2019

Die Topadresse

Schittler Fenster & Türen
Fenster & Türen


Am Weiher 11
87561 Schöllang

BUCHSHOP




EBERL MEDIEN