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Allgäuer Zeitung

Sonntag, 25. August 2019
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
26.03.2010

Trotz schwieriger Lage werden Bürger nicht weiter belastet

Die Gemeinde Obermaiselstein kämpft mit knappen Finanzen - das führte Bürgermeister Peter Stehle bei der Bürgerversammlung im «Haus des Gastes» aus. Der Blick auf die der Gemeinde ohne Kreditaufnahme zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel seit 2008 zeigte: Während es vor zwei Jahren noch rund 250000 Euro waren, sind es heuer nur noch 110000 Euro.


Neben der Erhöhung der Kreisumlage ist laut Stehle in erster
Linie der Einbruch der Einkommensteuerbeteiligung Grund für
diese Entwicklung. Im Vergleich zu 2008 zeigt sich im Bereich der
Einkommenssteuer ein Minus von 15 Prozent. Dennoch, so Stehle,
habe die Gemeinde ihre Aufgaben zu erfüllen. Die
Haushaltsberatungen bereiteten den Gemeinderäten daher arge
Kopfzerbrechen. Trotzdem gab es gute Nachricht für die
Bürger: Gebührenerhöhungen wurden zwar
überlegt, sind aber bereits wieder verworfen.



«Stolz» zeigte sich das Gemeindeoberhaupt, eine
«schlagkräftige» und mit zwei neuen Fahrzeugen
«bestens ausgerüstete Feuerwehr» zu haben. Auch
blickte er zurück auf - teilweise im Zuge des
Hochwasserschutzes getätigte - Baumaßnahmen zur
Verbesserung der Wanderwege. Die Beratungen zu einer
Schritt-für-Schritt Sanierung des «Haus des
Gastes» seien am Laufen.



Ein anstehendes Projekt in Obermaiselstein und laut Stehle
«wichtiges Thema für die Zukunft» ist die
Breitbandversorgung. Hierzu hat die Gemeinde ein Gutachten in
Auftrag gegeben. Über das geplante Ortsleitsystem besteht
offensichtlich noch Diskussionsbedarf, da einige Bürger
diese Ausgaben für überflüssig halten. Hotel- und
Pensionsbetreibern meldeten allerdings Bedarf an.



Nachts gehen die Lichter aus



Klagen kamen von Anwohnern des Ortsteils Ried, die sich
benachteiligt und von Gästen belächelt fühlten.
Denn: In einigen Straßenzügen wird nachts die
Beleuchtung ausgeschaltet.



Auch die, in einigen Ortsteilen fehlende, blaue Tonne sorgt
für Missstimmung. «Das ist eine
Zweiklassengesellschaft», wetterte Andreas Berwanger.
Bürgermeister Stehle sind hier nach eigener Aussage die
Hände gebunden. Auf Nachfrage beim ZAK habe er die Antwort
erhalten, dass es sich dabei um eine freiwillige Leistung handle.
Und die stehe nicht für alle Gebiete zur Verfügung.
(mbä)

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