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Allgäuer Zeitung

Donnerstag, 12. Dezember 2019
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
27.03.2010

Alp-See-Haus wird am Parkplatz gebaut

Trotz des üblichen Gezänks gelang es dem Immenstädter Stadtrat am Donnerstagabend, zwei wichtige Themen voranzubringen: Zur Umgehungsstraße gibt es am 4. Juli einen Bürgerentscheid (Bericht rechts). Für das Alp-See-Haus wurde der Standort festgelegt.


Das wuchtige Gebäude soll demnach östlich der
Seestraße beim Parkplatz stehen - parallel zur
Straße. So stört es den Blick auf See und
Kirchhügel nicht, kann aber seine Funktion als neue
Touristenattraktion voll erfüllen. Der Stadtrat hat mit 17:7
Stimmen diese erst vor wenigen Tagen ins Spiel gekommene Variante
beschlossen. «Mich ärgerts, dass wir da nicht
früher drauf gekommen sind», räumte Projektleiter
Siegfried Zengerle angesichts des Zeitdrucks ein. Die Stadt muss
sich ranhalten, um die erhofften Fördermittel aus dem
Konjunkturpaket II zu sichern.



Verworfen wurden drei andere Varianten: Der CSU-Vorschlag, die
Naturparkschau im Bahnhof unterzubringen; der lange diskutierte
Standort unterhalb des Kirchhügels; und eine von vielen
Bühlern befürwortete Variante auf dem Gelände der
Alten Schmiede. Hier sind die Abstandsflächen zur Aach und
zum Nachbargebäude zu gering.



Lang und breit diskutiert wurde die Frage, ob das Gebäude
längs oder quer zum Parkplatz stehen solle. Der Rat
entschied mit 16:7 Stimmen, das Haus in Nord-Süd-Richtung zu
stellen- auch auf den dringenden Rat von Architekt Felkner und
Projektleiter Siegfried Zengerle hin. Der Gedanke eines
«Eingangstors» zum Alpsee und zum Naturpark lasse
sich architektonisch nur so verwirklichen.



Oliver Gammel (FW) und andere kritisierten, dass über die
bei 2,8 Mio. Euro gedeckelten Baukosten hinaus weitere Kosten auf
die Stadt zukommen für zusätzlichen Grunderwerb und
für mehr Parkplätze. Thomas Wurmbäck und Rainer
Hoffmann (beide CSU) warnten zudem davor, den «gleichen
Fehler wie in Diepolz» zu machen, wo man zu spät
über den ruhenden Verkehr nachgedacht habe.
Bürgermeister Armin Schaupp räumte Mehrkosten ein. Man
bringe aber die Wirtschaftskraft des Ortes entscheidend voran.
Die Verkehrsfragen packe man sehr wohl an. Schaupp skizzierte
eine mögliche Verlegung der Einfahrtstraße nach Osten
mit einer «kleinen Ortsumfahrung» für den
Ortsteil See mit weiteren Parkmöglichkeiten. Zudem
könne der Parkplatz bei den Tennisplätzen
«optimiert» und erweitert werden. Laut Schaupp
müsse man noch heuer darüber beraten und 2011 bauen.

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