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Allgäuer Zeitung

Sonntag, 25. August 2019
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
03.04.2010

Fischen will über zwei Millionen Euro investieren

Als «solide» bezeichneten sowohl CSU-Räte als auch freie Wähler den Fischinger Haushalt 2010. Die Gemeinde hat sich entschlossen, Kredite in Höhe von zwei Millionen Euro aufzunehmen, um verschiedene Investitionen zu schultern. Dafür bleibt aber die Rücklage in Höhe von 660000 Euro unangetastet - auch mit Blick auf anstehende Großinvestitionen in den nächsten Jahren wie etwa die Illerbrücke. Freie Finanzspanne hat Fischen laut Budget 2010 keine - damit steht die Gemeinde dennoch besser da als manch andere Kommune, die in der angespannten Finanzlage nicht einmal die gesetzlich vorgeschriebene Mindestzuführung erreichen.


Die Bürger bleiben von zusätzlichen Belastungen nahezu
verschont: Zum 1. Januar wurde bereits die Wassergebühr
angehoben (wir berichteten) - Steuererhöhung aber sind 2010
nicht eingeplant. «Die Ausgaben steigen, die Einnahmen
hingegen leider nicht», brachte Kämmerin Christine
Mayland das Problem etlicher Kommunen im Zuge der Bankenkrise auf
den Punkt. Sie geht mit dem Haushalt 2010 davon aus, dass die
Einkommenssteuer um 132000 Euro und die Umsatzsteuer um 12000
Euro sinkt. Auch rechnet sie mit einem leichten Rückgang der
Zweitwohnungssteuer. Bürgermeister Edgar Rölz
führte zudem aus: Viele «große Brocken» im
Haushalt seien fix vorgegeben, etwa durch verschiedene
Partnerschaften von Schulverband bis zum Abwasserzweckverband.



Trotz angespannter Finanzlage plant die Gemeinde Fischen
verschiedene größere Investitionen, ganz oben steht
dabei die Generalsanierung des Kurhaus Fiskina. Mayland hat die
Bruttoinvestition im Haushalt mit 1,8 Millionen Euro veranschlagt
- auf die Gemeinde werden davon knapp 1,5 Millionen Euro
zukommen.



Zudem investiert Fischen ins Feuerwehrwesen, hier werden die
Feuerwehrhäuser in Fischen und Fischen-Au erweitert,
dafür muss die gemeindliche Gärtnerei verlegt werden
(gesonderter Bericht folgt). Auf dem einstigen Haus des Gastes in
Langenwang soll für 70 000 Euro eine Fotovoltaikanlage
errichtet werden.



Und die Gemeinde steckt 100000 Euro ins Abwassersystem, um
Fremdwassereintritte aufzuspüren und zu beseitigen. Weitere
Gelder werden in Planungskosten fließen fürs neue
Kurmittelhaus und anteilig in den Neubau der Bahnbrücke.

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