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Donnerstag, 12. Dezember 2019
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
28.10.2010

Hinter dem Wolf verbirgt sich starke Melancholie

Sie gelten als die Neuentdeckung der Metalcore-Szene und als Österreichs erfolgreichste Hardrock-Band. Ihre ersten beiden CDs stürmten die Charts der Szene, und die Gruppe war gern gesehener Gast auf vielen Konzertbühnen und Festivals. Die Rede ist von «The Sorrow», vier Musikern aus Vorarlberg, die mit ihrer Musik Fachleute aus dem In- und Ausland überraschten. Jetzt erscheint die dritte Silberscheibe der Gruppe und sie stellen «The Sorrow» am morgigen Freitag bei einem Aufritt im Club «Barfly» in Sonthofen vor. Gitarrist Andreas Mäser sprach mit Stefan Nowicki über die Musik und den Erfolg.

Herr Mäser, wie ist das neue Album «The Sorrow» angelaufen?
Andreas Mäser: Bis jetzt sehr gut. Wir haben erfreulich positive Kritiken bekommen und freuen uns auf den Verkaufsstart am Freitag.
Sie haben die neue CD schlicht nach der Band benannt. Soll sie eine Art Visitenkarte sein?
Andreas Mäser: Ja, auch. Wir hatten eine ganze Reihe von Titeln zur Auswahl, haben uns dann aber dazu entschieden, unseren Namen zum Programm zu machen.
Der Wolf auf dem Cover wirkt aggressiver, als es die Songs nach mehrmaligem Anhören sind. Die ganze Platte scheint mir von einer starken Melancholie durchzogen und die Songs scheinen mir sehr persönlich zu sein. Ist das so?
Andreas Mäser: Ja, das stimmt. Wir haben viele persönliche Sachen verarbeitet. Die Melancholie gehört zu unserer Musik. Wir wollen besonders melancholisch und episch sein.
Das ist die dritte CD von «The Sorrow». War nach dem Erfolg der ersten beiden Platten nicht die Versuchung da, im altbewährten Muster weiterzumachen?
Andreas Mäser: Nein, wir wollen uns immer weiterentwickeln, sonst wird uns langweilig.
Nun ich denke, der Erfolg gibt Ihnen recht, aber so richtig in die Metalcore-Schublade passt «The Sorrow» nicht mehr rein. Wo sehen Sie sich selbst?
Andreas Mäser: Als moderne Metal-Band. Uns ist egal, in welche Schublade man uns steckt. Das passiert ja immer wieder, ohne dass man etwas dagegen machen kann.
Schon mit der ersten CD, «Blessing from a Blackened Sky», konnte «The Sorrow» 2007 überraschend viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen und auch das Folgealbum, «Origin of the Storm», war sehr gefragt. Hat sich der Erfolg und die viele Aufmerksamkeit irgendwie auf die Band ausgewirkt?
Andreas Mäser: Ja, klar. Wir haben dadurch an Motivation gewonnen, lassen uns aber nicht unter Druck setzen. Wir waren bei der Arbeit am dritten Album druckfreier als bei den Aufnahmen zum zweiten.
Metal-Sound aus dem beschaulichen Vorarlberg, ist das nicht ein Widerspruch? Brauchen Sie den Kontrast, um kreative Energie zu schöpfen?
Andreas Mäser: Nein, ich würde nicht sagen, dass das ein Widerspruch ist. Auch hier hören viele Leute Metal. Es hat doch wenig mit der Gegend zu tun, aus der man kommt.
Mit dem Konzert in Sonthofen startet «The Sorrow» eine Promotiontour durch Deutschland. Wie sehen die Pläne für das kommende Jahr aus?
Andreas Mäser: Im Januar sind wir in Österreich unterwegs und für das Frühjahr ist eine Supporttour in Planung. Da kommt noch einiges.
Konzert: «The Sorrow», Freitag, 29. Oktober, 21 Uhr, Sonthofer Club «Barfly».

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