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Allgäuer Zeitung

Montag, 19. August 2019
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
20.11.2010

«Beteiligte haben ihre Hausaufgaben gemacht»

«Unsre Schule hat neue Fenster, und die Zimmer sind jetzt richtig hell. Energiesparn wir ganz groß geschrieben! In so ne Schule gehen alle Kinder gern. Unsre Schule strahlt wie die Sonne, hallo Leute, freut euch jetzt mit uns! Dank an alle, die uns geholfen haben, dass es jetzt so schön und freundlich ist bei uns.»

Mit diesem Refrain eines umgetexteten Lieds, das die Kinder der Grundschule Stein gestern sangen, ist eigentlich alles gesagt. Vor anderthalb Jahren erfuhr Rektor Wolfgang Schickinger, dass die Schule saniert werde. «Für uns war das wie ein Sechser im Lotto», schilderte er gestern den geladenen Gästen, die zur Abschlussfeier der Sanierungsarbeiten gekommen waren. Die Schule wurde für 1,67 Millionen Euro innen und außen auf den neuesten Stand gebracht. Die Gebäudehülle wurde gedämmt, neue Fenster eingebaut, die Heizung und Elekto-Installation auf aktuellem Stand gebracht, eine Belüftung eingebaut und im Altbau Boden, Wände und Decken erneuert. Außerdem gab es eine neue Fotovoltaik-Anlage und der Außenbereich wurde überarbeitet. Rund eine Million gab es dafür an Förderung aus dem Konjunkturpaket II.
«Die Königsegg Schule hat zweifellos den größten Sanierungsbedarf», räumte Immenstadts Bürgermeister Armin Schaupp ein. Diese hätte man mit den Mitteln des Konjunkturpakets aber nur etwa zu einem Achtel wieder instandsetzen können. Das Projekt in Stein habe man hingegen abschließen können, sagte der Bürgermeister. Er war voll des Lobs über die Arbeiten unter laufendem Schulbetrieb. «Sie wurden gut, zeitnah und kostenmäßig im Rahmen erledigt. Was wollen wir mehr?»
«Alle Beteiligten haben ihre Hausaufgaben gemacht. Liebe Schüler, jetzt seid Ihr dran», sagte Schulrat Paul Mögele. Die Sanierung sichere den Bestand der zweizügigen Grundschule in Stein.
Architekt Rolf Steinhauser, der mit seiner Kollegin Carola Lechner für das Projekt verantwortlich war, berichtete von den Anforderungen an Qualität, Kosten und Termintreue beim Bau. Er rechnete vor, dass die Dämmung und neue Fenster jährlich 25000 Liter Heizöl einsparen.
Elternbeiratsvorsitzender Martin Sambale betonte zudem, dass die Luftqualität und der Schallschutz wesentlich besser seien.
Nachdem sich alle bei allen für ihren Einsatz bedankt hatten, segneten die Pfarrer Toni Zech und Johannes Goldhahn Menschen und Gebäude.

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