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Allgäuer Zeitung

Montag, 16. Dezember 2019
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
29.12.2010

Mal eine Gruselgeschichte im Keller vorlesen

Zeit für nicht alltägliche Familienerlebnisse bieten die Weihnachtsferien in vielen Haushalten. Doch was tun, wenn es vielleicht nicht so viel kosten soll? Einen heißen Tipp hat da die 42-jährige Grit Cecco-Sutter: Vorlesen als Familienerlebnis. Was vielleicht für manchen etwas fad klingt, bietet in Wirklichkeit vielfältige Varianten und Kombinationsmöglichkeiten, so die Sozialpädagogin aus dem Familienzentrum Rockzipfel. Zugleich bietet es die Möglichkeit, nach turbulenten Tagen das Leben wieder etwas zu entschleunigen.

Wo? Vorlesen kann man fast überall: Daheim auf einer Kuscheldecke mit vielen Kissen, im Keller oder auf dem Dachboden (wenn es eine Gruselgeschichte ist), nach einer Wanderung zur Oma in deren Wohnung, im Schlafzimmer oder auch bei einer Zugfahrt. Richtig gelesen: Warum nicht mal ein günstiges Bayernticket kaufen und mit der Familie sozusagen einfach im Kreis fahren, um im Zug Geschichten vorzulesen. Wer will, kann sich natürlich auch einen bestimmten Zielort raussuchen und dort Weiteres unternehmen. Zum Beispiel erst auf der Fahrt eine spannende Tiergeschichte vorlesen und dann in Augsburg oder München den Zoo besuchen ...
Wasistnötig? Damit das Vorlesen unabhängig von den Örtlichkeiten gemütlich ist, gehören Kuscheldecke(n) und Kissen dazu, vielleicht auch heißer Kakao, aber vor allem Kerzen. Deren flackerndes Licht und die Schatten an den Wänden machten jede Geschichte noch spannender, sagt Cecco-Sutter. Letztlich lässt sich das Zubehör frei an den Ort des Vorlesens und an die Geschichte anpassen. Wer etwa bei einer nächtlichen Winterwanderung eine kurze Weihnachtsgeschichte vorlesen will, ist mit Fackeln und heißem Tee gut dran.
WelchesBuch? Es sollte abgestimmt auf Alter und aktuelle Interessen der Kinder sein. Viele größere Geschwister haben laut Cecco-Sutter auch mal Spaß daran, wenn man den jüngeren einen Klassiker vorliest. Manche großen Kinder lassen sich einbinden, in dem sie selbst vorlesen dürfen.
Für andere bieten sich interaktive Jugendbücher an: Da entscheiden sie selbst, wie die Geschichte weitergeht. Nicht stören darf laut Cecco-Sutter, wenn der Nachwuchs immer wieder dieselben Bücher anschleppt: «Kinder lieben Wiederholungen.» Wer kein gut sortiertes Bücherregal hat, kommt in der Bücherei und im Fachhandel weiter.

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