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Allgäuer Zeitung

Donnerstag, 17. August 2017
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
04.02.2009

„Ganz behutsam Neues eingebaut“

Denkmalpreis des Bezirks Schwaben würdigt Sanierung eines Gailenberger Bauernhauses in Bad Hindelang (pm).
Der Bezirk Schwaben würdigt in diesem Jahr bereits zum siebten Mal die vorbildliche Sanierung schwäbischer Baujuwele mit einem Denkmalpreis.

irks Schwaben legte in seiner Sitzung die drei Preisträger fest. Der mit 10 000 Euro dotierte Hauptpreis wird an Annette und Kilian Lipp für die sorgsame Sanierung eines ehemaligen Bauernhauses in Gailenberg bei Bad Hindelang vergeben. Das Haus stammt in seinem Kern aus dem 17. Jahrhundert und wird nun nach fast vierzig Jahren Leerstand als Kunst­galerie genutzt. Die Sanierung und Umgestaltung zu einer Galerie wurde vom Kunstmaler Kilian Lipp zusammen mit örtlichen Handwerkern in nur einem Jahr durchgeführt. Durch die neue Nutzung kommen die baulichen Grundstrukturen, die Geschichte des Bauernhauses und auch einzelne Arbeitsspuren erst sichtbar zur Geltung. Das Haus selbst wird zum Kunstobjekt erhoben und lässt gleichzeitig die ursprüngliche Funktion erkennen. „Mit der Erhaltung und Umwandlung des Bauernhauses in Gailenberg hat Kilian Lipp einen wichtigen Denkanstoß zur Erhaltung und Weiterentwicklung der alpinen Bauernhauskultur gegeben“, sagt Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl. „Ich kann nur sagen, das Haus ist einen Besuch wert“.
Einer der beiden mit 5000 Euro angesetzten Sonderpreise geht an Walburga und Wilhelm Bühringer. Sie retteten ein so genanntes Ackerbürgerhaus aus dem 17. Jahrhundert in der Altstadt von Lauingen (Landkreis Dillingen) vor dem Abbruch. Nach der Sanierung entstanden dort hochwertige Wohnungen. Christoph Welsch wird den zweiten Sonderpreis für die Sanierung des Trentinihauses in Kaufbeuren erhalten. Die Villa aus dem 19. Jahrhundert hatte nach zahlreichen Umbauten ihr schlossartiges, repräsentatives Aussehen verloren, bis Christoph Welsch einen sorgfältigen Rückbau unter denkmalpflegerischen Aspekten durchführte. Das Haus wird heute als Haus der Gesundheit genutzt.

Hohe Eigenleistung

„Alle drei ausgezeichneten Denkmale wurden von ihren Bauherren unter hoher Eigenleistung, finanziellem Einsatz und mit bemerkenswerter Sensibilität für denkmalpflegerische Belange saniert und einer neuen Nutzung zugeführt“, würdigte Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert. Der Denkmalpreis wird am 3. März, in Augsburg überreicht. Infos unter www.bezirk-schwaben.de

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