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Montag, 21. August 2017
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
27.02.2009

Kässpatzen am Aschermittwoch

Bei Familie Hinz in Sonthofen werden die Kässpatzen nicht nur am Aschermittwoch serviert. Foto: Veronika Krull

). „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ – sang einst Jupp Schmitz den bekannten Karnevalsschlager. Vorbei ist sicherlich das närrische Treiben, das vielerorts – so in Sonthofen – mit dem Umzug am Faschingsdienstag beendet wird. Vorbei ist es im Christentum aber auch mit den fleischlichen Genüssen: Der Aschermittwoch markiert den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit bis Ostern und soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus fastend und betend in der Wüste verbrachte. Verzicht auf Fleisch bedeutete vor allem in früherer Zeit: Fisch war erlaubt, und im Allgäu, einer nicht gerade fischreichen Gegend, besann man sich auf die fleischlose Mehlspeise mit Käse, die Kässpatzen. Die geschabten Nudeln werden schichtweise mit geriebenem Emmentaler und Bergkäse und abgeschmälzten (in Fett gebräunten oder angedünsteten) Zwiebeln zubereitet. Der durch die Hitze geschmolzene Käse bildet dann lange Fäden. Noch würziger werden die Kässpätzle durch Zugabe von kräftigem Weißlacker. Es gibt aber auch „Spatzen-Freunde“, die sich für einen Limburger Käse entscheiden. Üblicherweise wird zum heiß servierten Gericht ein Blattsalat gereicht. Während man heute dazu am liebsten ein frisches Bier trinkt, wurde früher eher ein temperiertes Getränk wie Milch oder gar Tee serviert – damit der Käse im Magen nicht klumpt.

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