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Allgäuer Zeitung

Sonntag, 30. April 2017
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
01.07.2009

FILMKULTUR IM SÜDLICHSTEN ORT DEUTSCHLANDS -

PUBLIKUMSGESPRÄCH MIT DER REGISSEURIN MARIE MIAYAMA ZUM FILM : "DER ROTE PUNKT"

Ab kommenden Donnerstag, 02.07.09 zeigt das Kurfilmtheater in Oberstdorf täglich den neuen Film : "DER ROTE PUNKT" von Marie Miyayama, die als beste Nachwuchsregisseurin neben zahlreichen anderen internationalen Preisen auch mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde.
Am Freitag, 03.07.2009 um 20:15 Uhr stellt die Regisseurin Marie Miyayama ihren Film
persönlich im Kurfilmtheater vor.

Zum Inhalt :

Die japanische Studentin Aki Onodera reist auf den Spuren ihrer Eltern von Tokio nach
Deutschland. Im Ostallgäu lernt sie die Familie Weber kennen, von der sie spontan als Gast
aufgenommen wird – und die dadurch schon bald in heftige Turbulenzen gerät.

Die junge Japanerin Aki Onodera wird von Träumen aufgewühlt, die aus den lange verschütteten
Erinnerungen an ihre frühen Kindheitstage aufsteigen. Eigentlich sollte sie sich so kurz vor dem
Ende ihres Studiums auf die Jobsuche konzentrieren, aber stattdessen fährt sie zu ihrem
Elternhaus und entdeckt dort in einer Abstellkammer ein altes Paket aus einem fremden Land. Ein
alter Fotoapparat, in dem noch ein Film steckt, und ein vergilbter Umschlag mit einem Brief und
einer ausländischen Landkarte, auf der ein roter Punkt eine Stelle markiert, scheinen die
Schlüssel zu ihren Träumen zu sein.

Aki setzt sich über die Bedenken ihrer Eltern und ihres Freundes hinweg und fliegt alleine nach
Deutschland, um diesen Ort zu suchen. Im idyllischen Ostallgäu betritt sie auf der Suche nach
dem richtigen Weg die örtliche Polizeidienststelle, wo gerade der 18jährige Motorradraser Elias
Weber vernommen wird. Als Elias’ Vater Johannes hereinkommt, um seinen Sohn abzuholen,
bittet ihn der Polizist, die junge Japanerin mitzunehmen, da ihr Ziel ganz in der Nähe des Hauses
der Familie Weber liegt.
Es zeigt sich, dass Akis Anwesenheit und die Suche nach ihrer Vergangenheit ganz ohne ihre Absicht die
Spannungen innerhalb der Familie verstärken - und letztlich dazu führen, dass auch ein bislang
verschwiegener Teil der Weber'schen Familiengeschichte ans Tageslicht kommt.
Somit begegnet Aki den tief in ihr verankerten Visionen und Träumen, denn Aki pendelt seit ihrer
Kindheit stets zwischen zwei Welten - zwischen ihrer neuen Familie und ihrer leiblichen Familie,
zwischen den Lebenden und den Toten - hin und her.
Regisseurin Marie Miyayama über ihren Film : "Der Stoff begegnete mir, als ich 1998 als Dolmetscherin
eine Japanerin bei einem Ausflug begleitete. Sie hatte eine Landkarte dabei, auf der eine Stelle der Bundesstraße B17
rot markiert war. Als wir mit dem Taxi dorthin fuhren fanden wir einen kleinen Gedenkstein- 1987 verunglückte hier
eine japanische Familie tödlich. Nur ein kleines Kind überlebte. Die Japanerin, die ich begleitete war eine
Verwandte der verstorbenen Familie."

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