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Allgäuer Zeitung

Samstag, 21. Oktober 2017
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
08.09.2009

Touristenattraktion Viehscheid
Nach 100 Tagen der „Sömmerung“ kehrt das Vieh zurück in die heimischen Stall. Foto: Günter Jansen

Oberallgäu (ej). Im Allgäu gibt es 674 bewirtschaftete Alpen, auf denen die Tiere den Sommer verbringen. In der dreimonatigen „Sommerfrische“ grasen rund 27.000 Stück Jungvieh und etwa 3000 Milchkühe auf den Hochweiden. Die Kühe liefern die Milch für den Allgäuer Bergkäse. Die Alpenkräuter im Futter machen diesen Käse besonders würzig. Im September kehren die Rinder von den saftigen Bergweiden ins Tal zurück. Freudig werden Sie von vielen Menschen erwartet

: Zum einen von der Landwirten, die ihr Jungvieh den Sommer über den Hirten anvertraut haben. Zum anderen von den Gästen, die den Allgäuer Viehscheid mit den Bauern als großes Volksfest feiern. Traditionell wird aus Tannenzweigen, Ebereschen, Silberdisteln und bunten Bergblumen eine Krone gewunden, die dann dem sogenannten „Kranzrind“ auf den Kopf gesetzt wird. Voraussetzung: Der Sommer ist ohne Unfälle verlaufen und es kommen tatsächlich alle Tiere wohlbehalten ins Tal zurück. Vom 11. bis 26. September herrscht Hochsaison in 30 Orten entlang der Alpenkette zwischen Bodensee und Königsschlösser. Allein den größten Viehscheid in der Region, am 11. September in Bad Hindelang, erleben alljährlich rund 20.000 Besucher mit. Die Viehscheidtermine im Oberallgäu, Kleinwalsertal und Tannheimer Tal sind: Am 11. September in Bad Hindelang, Oberstaufen, Schöllang und Baldersschwang, am 12. September in Oberstdorf und Jungholz, am 15. September in Kranzegg, am 17. September in Gunzesried-Ofterschwang und Thalkirchdorf, am 19. September in Riezlern, Obermaiselstein, Immenstadt, Missen, Oy-Mittelberg und Grän/Haldensee und am Montag, 21. September in Bolsterlang und Tannheim.

BU:
Nach drei Monaten im Gebirge ist das Jungvieh kräftig herangewachsen. Die Eigentümer, die ihre Tiere Anfang Juni in die Hände erfahrener Hirten gegeben haben, werden ihre Rinder kaum wiedererkennen. Wenn nichts passiert ist und die Tiere alle gesund in den heimischen Stall zurückkehren, dann das schönste Tier der Alpe den traditionellen Kopfschmuck tragen, so wie hier auf unserem Foto vom Viehscheid in Bolsterlang

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