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Allgäuer Zeitung

Dienstag, 24. Oktober 2017
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
08.09.2015

Den sicheren Schulweg üben

Oberallgäu (ex).
In weniger als zwei Wochen beginnt in der Region wieder die Schule. Dann werden allein in Bayern über 100 000 Erstklässler eingeschult. Für die Eltern empfehlen sich die letzten Tage der Sommer-
ferien, um mit den Kindern intensiv den Schulweg zu üben.

Gerade ABC-Schützen sind im Straßenverkehr besonders gefährdet: Sie sind klein, werden leicht übersehen und verfügen noch nicht über das richtige Gefahrenbewusstsein. Umso wichtiger ist es für die Eltern, mit den Kindern rechtzeitig und regelmäßig den neuen Schulweg zu üben. ADAC, Verkehrswacht und Polizei empfehlen, die Route schon vor der Einschulung mehrfach gemeinsam mit den Kindern abzugehen.
Entscheidend ist dabei die Tageszeit, an der geübt wird. So sollte man immer zu der Zeit gehen, an der die Kinder demnächst tatsächlich zur Schule müssen – ein Training am Abend oder am Sonntag, wenn kaum Verkehr ist, ist wenig hilfreich.
Für die Wahl des Schulwegs gilt: Nicht immer ist der kürzeste Weg der sicherste. Kleine Umwege sollten in Kauf genommen werden, etwa wenn sich so die Überquerung einer vielbefahrenen Straße vermeiden lässt.
Wenn der sichere Weg zur Schule und wieder nach Hause gefunden ist, muss dieser von den Eltern so lange geübt werden, bis die Kinder den Eindruck vermitteln, dass der Schulweg „sitzt“ und sie sich an Vereinbarungen halten. Dazu gehört beispielsweise das richtige Verhalten an Ampeln, Fußgängerüberwegen und Fahrradwegen. Eltern müssen deren Bedeutung erklären und auch die Verkehrszeichen auf dem Weg besprechen. Auf das Überqueren der Fahrbahn sollte besonders intensiv eingegangen werden, da Kinder Geschwindigkeiten nicht einschätzen können. Beide Straßenseiten müssen überschaubar und frei sein. Das Kind soll nie schräg über die Straße gehen, sondern immer den kurzen und geraden Weg wählen. Auch die Wahl der Kleidung ist wichtig: je heller, desto besser.
Wenn die Schule dann tatsächlich losgeht, sollten Eltern ihr Kind zumindest in den ersten Tagen begleiten. Erstklässler sollten nur in Ausnahmefällen mit dem Auto zur Schule gefahren werden. Nur so lernen sie Verkehrskompetenz und Selbstständigkeit. Mit dem Rad sollten Kinder grundsätzlich erst nach der entsprechenden Fahrradprüfung zur Schule fahren, die in der dritten oder vierten Klasse stattfindet.

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